Skip to main content

Der heilige Gral der Gewichtsabnahme 1/3: Deine Kalorienbilanz

Die Kalorienbilanz

Du möchtest abnehmen, weißt aber nicht, welche Diät Du machen sollst? Eine Deiner Freundinnen schwört auf Low-Carb, die Andere wiederum auf Rohkost, ein Guru im Fernsehen erzählt dir, dass Du auf gewisse Lebensmittel verzichten solltest, aber die anderen ohne schlechtes Gewissen konsumieren darfst. Wir verraten Dir das Erfolgsrezept dieser Diäten und den Grund, warum manche damit Erfolg haben und andere dagegen nicht.

Die riesige Auswahl an Diäten

Mittlerweile gibt es eine Vielzahl an Diäten, Ratgebern oder auch ganze Magazine, die Dir unterschiedlichste Diätformen als die beste verkaufen wollen. Oft wird ein Übeltäter gesucht, der für das Übergewicht in unserem Land verantwortlich ist. Einmal ist es das Fett, dann ist es doch der böse Zucker. Aus diesem Grund werden ganze Diäten rund um diese Aussagen gestaltet. Aber was ist wirklich daran, und muss eine Diät immer einhergehen mit einem kompletten Verzicht einer bestimmten Lebensmittelgruppe wie zum Beispiel Süßigkeiten? Um diese Frage beantworten zu können, musst Du verstehen, was der heilige Gral der Gewichtsabnahme ist: Deine Kalorienbilanz!

Der heilige Gral der Gewichstabnahme: Deine Kalorienbilanz

Sobald Du das Grundprinzip einer Diät verstanden hast, weißt Du mehr als 90% der Leute, die nach der perfekten Diät suchen, erschreckenderweise sogar manchmal sogar mehr als die Autoren mancher Diätbücher. Der wichtigste Faktor für eine erfolgreiche Diät ist das Erreichen einer negativen Kalorienbilanz oder anders gesagt, ein Kaloriendefizit. Eine Kalorienbilanz lässt sich schnell anhand einer Waage erklären. Auf der einen Seite der Waage sind die Kalorien Deiner Nahrung, die Du über den Tag hinweg zu Dir nimmst. Auf der anderen Seite befinden sich die Kalorien, die Dein Körper verbrennt. Ist diese Waage im Gleichgewicht, bedeutet das, dass Du genauso viele Kalorien zu Dir nimmst, wie Du verbrauchst. Die Folge ist, dass Du weder zu- noch abnimmst. Dieses Gleichgewicht kann durch zwei Faktoren (oder beides gleichzeitig) verändert werden. Zum einen kannst Du weniger Kalorien in Form von Nahrung zu Dir nehmen, zum anderen kannst Du die Kalorien, die Dein Körper verbrennt, erhöhen, indem Du Deine Aktivität steigerst.

Deine Aktivität beschreibt, welche Aktivitäten Du über den Tag verteilt ausübst. Das schließt sowohl bewusste Bewegungen wie zum Beispiel Cardioeinheiten mit ein, als auch unbewusste Bewegungen wie zum Beispiel ein Fußwippen am Arbeitsplatz. Aber auch generell verbrennt Dein Körper im Ruhezustand weiterhin Kalorien. Das bedeutet, Du kannst Deine Aktivität jederzeit durch Kleinigkeiten erhöhen, wie zum Beispiel die Treppen anstatt den Aufzug zu benutzen oder allgemein Sport treiben.

Momentmal! Ist das überhaupt nötig?

Wer aufmerksam mitgelesen hat, dem stellt sich jetzt vielleicht die Frage, ob man sein Aktivitätslevel überhaupt erhöhen muss, um abzunehmen. Das ist ein richtiger Ansatz! Du könntest, um eine negative Kalorienbilanz zu erreichen, Deine Aktivität komplett gleich lassen und nur Deine Kalorien durch Nahrung verringern. Du rutscht somit in ein Kaloriendefizit und wirst Fett abbauen. Auf der anderen Seite kannst Du aber auch nur Deine Aktivität erhöhen und Deine Nahrung gleich lassen. Dies kann auch dazu führen, dass Du in ein Kaloriendefizit rutscht.

Fazit

Das Wichtigste für die Gewichtsabnahme ist eine negative Kalorienbilanz! Dazu kannst Du je nach Belieben Dein tägliches Aktivitätslevel erhöhen und/oder weniger Kalorien zu Dir nehmen. Eine Aktivitätserhöhung kann dafür sorgen, dass Du trotz gleichbleibendem Kaloriendefizit mehr essen darfst. Das kann gerade bei Frauen, die einen sehr geringen Kalorienverbrauch haben, eine Erleichterung darstellen, weil sie in der Diät nicht hungern müssen. Wenn Du jedoch absolut keine Lust auf Ausdauertraining hast, dann kannst Du dieses auch weglassen, SOLANGE Du durch Deine Kalorienaufnahme in einer negativen Kalorienbilanz bleibst.

dieting © Andrey Kiselev


Ähnliche Beiträge


Keine Kommentare vorhanden


Du hast eine Frage oder eine Meinung zum Artikel? Teile sie mit uns!

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

*
*